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Ein senior-geführtes Gespräch bringt Ihre Lage auf den Punkt.

Passende Leistung

Business Central einführen

Ja, Business Central beherrscht Chargenrückverfolgung im Standard: Über Artikelverfolgungscodes legen Sie je Artikel fest, ob Chargennummern, Seriennummern oder beides geführt werden, mit Ablaufdatum, Garantiedatum und Pflicht beim Buchen. Die Nummern laufen durch Einkauf, Produktion, Lager, Umlagerung und Verkauf mit, und die Artikelverfolgung zeigt rückwärts, woher eine Charge kam, und vorwärts, an welche Kunden sie ging. Für einen Rückruf ist das die entscheidende Frage, und sie ist in Minuten beantwortet, wenn die Buchungen sauber sind. Eng wird es bei Qualitätsprüfung mit Prüfplänen, bei Etiketten und Scannern und bei Chargen, die über mehrere Gesellschaften laufen.

Was die Artikelverfolgung im Standard abdeckt

  • Chargen- und Seriennummern je Artikel, gesteuert über Artikelverfolgungscodes: ob eine Nummer beim Einkauf, bei der Produktion, im Lager oder beim Verkauf Pflicht ist, legen Sie je Artikel fest, nicht global.
  • Ablauf- und Garantiedaten an der Charge, mit Kommissionierung nach dem frühesten Ablaufdatum (FEFO) an Lagerorten mit Lagerplätzen.
  • Durchgängigkeit: Die Nummer läuft vom Wareneingang über Umlagerung, Produktionsverbrauch und Ausbringung bis zur Lieferung mit, jede Buchung trägt sie.
  • Artikelverfolgung vorwärts und rückwärts: Von einer Lieferantencharge zu allen Kunden, die davon erhalten haben, und von einer Kundenreklamation zurück zum Lieferanten und zum Produktionsauftrag.
  • Inventur und Lagerplätze mit Chargen, inklusive Sperren einzelner Chargen für Verkauf oder Verbrauch.

Für einen Rückruf ist das die entscheidende Fähigkeit: Welche Kunden haben Ware aus Charge X erhalten, und woher kam das Material? In Business Central ist das eine Abfrage, keine Projektwoche, vorausgesetzt, die Nummern wurden beim Buchen tatsächlich erfasst. Genau dort entscheidet sich der Nutzen.

Wo der Standard aufhört

Drei Grenzen sind in der Praxis relevant. Erstens die Qualitätsprüfung: Prüfpläne, Messwerte, Freigabe nach Prüfung und Sperrlager mit Begründung liefert der Standard nicht, dafür gibt es Apps aus dem Microsoft-Marktplatz, die auf der Artikelverfolgung aufsetzen. Zweitens Etiketten und Scanner: Der Druck von Chargenetiketten und die mobile Erfassung im Lager kommen über Apps oder den Partner, nicht aus der Box. Drittens mehrere Gesellschaften: Läuft eine Charge von der Produktionsgesellschaft über die Vertriebsgesellschaft zum Kunden, muss die Nummer über Intercompany-Belege konsistent weitergegeben werden; wie Sie das aufsetzen, steht in Intercompany aufsetzen: die Entscheidung gehört an den Anfang.

Was vor der Einführung entschieden sein muss

  • Welche Artikel überhaupt verfolgt werden. Alles zu verfolgen erzeugt Erfassungsaufwand ohne Nutzen; nichts zu verfolgen macht den Rückruf zur Handarbeit.
  • Die Nummernlogik: eigene Chargennummern oder die des Lieferanten, Format, Zusammenführung bei Umpackung.
  • Pflicht beim Buchen, und zwar wirklich: Eine Charge, die „später nachgetragen“ wird, fehlt im Ernstfall. Die Erfassung gehört in den Wareneingang und in die Produktionsrückmeldung, mit Scanner, wo das Volumen es verlangt.
  • Saubere Artikelstammdaten vor der Migration, weil die Verfolgung auf Artikelnummern und Einheiten aufsetzt. Wie Sie das messen, steht in Stammdaten vor der ERP-Migration bereinigen.
  • Ein geübter Rückruf: einmal vor dem Go-Live durchspielen, von der Reklamation bis zur Kundenliste, mit Zeitmessung.

Für wen das relevant ist

Lebensmittel und Futtermittel, Pharma und Medizintechnik, Chemie, Kosmetik und jede Fertigung mit Rückverfolgungspflicht oder Kundenaudits. Für den Landhandel mit Saatgut, Dünger und Pflanzenschutz gilt das ebenso; was dort sonst noch zählt, steht in Worauf kommt es bei der ERP-Auswahl im Landhandel an? Wenn Ihre Fertigung tiefer geht als Chargen, etwa mit Varianten, Projektfertigung oder mehrstufigen Stücklisten, lesen Sie Business Central für komplexe Fertigung.

Quellen: Microsoft Learn: Work with serial, lot, and package numbers, Microsoft Learn: Trace item-tracked items

Kurz nachgefragt

Kann Business Central Chargen und Seriennummern gleichzeitig führen?

Ja. Der Artikelverfolgungscode legt je Artikel fest, ob Chargennummer, Seriennummer oder beides geführt wird und bei welchen Buchungen die Angabe Pflicht ist.

Unterstützt Business Central FEFO, also Kommissionierung nach Ablaufdatum?

Ja, über Ablaufdaten an der Charge und die Einstellung „Kommissionierung nach FEFO“ am Lagerort. Voraussetzung sind Lagerplätze und Artikelverfolgung mit Ablaufdatum.

Brauchen wir für die Rückverfolgung eine Zusatzlösung?

Für die Rückverfolgung selbst nicht, der Standard deckt Erfassung, Durchlauf und Verfolgung ab. Zusatzlösungen aus dem Microsoft-Marktplatz braucht es meist für Qualitätsprüfung mit Prüfplänen, Etikettendruck und mobile Scanner-Erfassung.

Der größere Rahmen: Business Central für komplexe Fertigung

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Frank Maier·Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026

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Ja, Business Central beherrscht Chargenrückverfolgung im Standard: Über Artikelverfolgungscodes legen Sie je Artikel fest, ob Chargennummern, Seriennummern oder beides geführt werden, mit Ablaufdatum, Garantiedatum und Pflicht beim Buchen. Die Nummern laufen durch Einkauf, Produktion, Lager, Umlagerung und Verkauf mit, und die Artikelverfolgung zeigt rückwärts, woher eine Charge kam, und vorwärts, an welche Kunden sie ging. Für einen Rückruf ist das die entscheidende Frage, und sie ist in Minuten beantwortet, wenn die Buchungen sauber sind. Eng wird es bei Qualitätsprüfung mit Prüfplänen, bei Etiketten und Scannern und bei Chargen, die über mehrere Gesellschaften laufen.

Was die Artikelverfolgung im Standard abdeckt

  • Chargen- und Seriennummern je Artikel, gesteuert über Artikelverfolgungscodes: ob eine Nummer beim Einkauf, bei der Produktion, im Lager oder beim Verkauf Pflicht ist, legen Sie je Artikel fest, nicht global.
  • Ablauf- und Garantiedaten an der Charge, mit Kommissionierung nach dem frühesten Ablaufdatum (FEFO) an Lagerorten mit Lagerplätzen.
  • Durchgängigkeit: Die Nummer läuft vom Wareneingang über Umlagerung, Produktionsverbrauch und Ausbringung bis zur Lieferung mit, jede Buchung trägt sie.
  • Artikelverfolgung vorwärts und rückwärts: Von einer Lieferantencharge zu allen Kunden, die davon erhalten haben, und von einer Kundenreklamation zurück zum Lieferanten und zum Produktionsauftrag.
  • Inventur und Lagerplätze mit Chargen, inklusive Sperren einzelner Chargen für Verkauf oder Verbrauch.

Für einen Rückruf ist das die entscheidende Fähigkeit: Welche Kunden haben Ware aus Charge X erhalten, und woher kam das Material? In Business Central ist das eine Abfrage, keine Projektwoche, vorausgesetzt, die Nummern wurden beim Buchen tatsächlich erfasst. Genau dort entscheidet sich der Nutzen.

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  • Saubere Artikelstammdaten vor der Migration, weil die Verfolgung auf Artikelnummern und Einheiten aufsetzt. Wie Sie das messen, steht in Stammdaten vor der ERP-Migration bereinigen.
  • Ein geübter Rückruf: einmal vor dem Go-Live durchspielen, von der Reklamation bis zur Kundenliste, mit Zeitmessung.

Für wen das relevant ist

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Quellen: Microsoft Learn: Work with serial, lot, and package numbers, Microsoft Learn: Trace item-tracked items

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