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Ihre Frage im Detail?

Ein senior-geführtes Gespräch bringt Ihre Lage auf den Punkt.

Passende Leistung

Governance und Delivery

Interim-Projektleitung heißt: Jemand von außen übernimmt für sechs bis zwölf Monate die Leitung Ihres Business-Central-Projekts, weil intern niemand die Zeit, die Erfahrung oder das Mandat hat. Das ist sinnvoll, wenn das Projekt sauber aufgesetzt ist und eine Person fehlt. Es reicht nicht, wenn mehrere Implementierungspartner koordiniert werden müssen, Stammdaten keinen Eigentümer haben oder der Partner zugleich liefert und den Scope bestimmt. Dann braucht es keine zusätzliche Person im Projekt, sondern Steuerung auf Ihrer Seite: Entscheidungen, Abnahmen und Prioritäten in Ihrer Hand, mit jemandem, der die Folgen solcher Entscheidungen aus eigenen Projekten kennt.

Was ein Interim-Projektleiter leistet, und was nicht

Ein Interim-Projektleiter bringt drei Dinge mit: Zeit, die intern niemand hat, Erfahrung aus anderen Projekten und einen festen Rahmen, meist sechs bis zwölf Monate. Er führt Plan, Termine, Risiken und Berichte, hält den Lenkungsausschuss arbeitsfähig und sorgt dafür, dass Entscheidungen vorbereitet auf dem Tisch liegen. Das ist wertvoll, und es reicht genau dann, wenn das Projekt sauber aufgesetzt ist: ein Implementierungspartner, ein klarer Scope, ein Sponsor mit Mandat.

Was er nicht leistet: Er entscheidet nicht, was im Standard bleibt und was angepasst wird, er verantwortet nicht die Datenbasis, und er nimmt den Implementierungspartner nicht in die Pflicht, wenn dieser zugleich liefert und den Umfang bestimmt. Ein Projektleiter steuert das Projekt. Wer den Partner steuert, braucht ein anderes Mandat.

Woran Sie erkennen, dass eine Person nicht reicht

  • Mehrere Implementierungspartner oder ein Partner plus ISV-Lösungen, die koordiniert werden müssen.
  • Der Partner schreibt das Angebot, schneidet den Scope und liefert, also prüft niemand auf Ihrer Seite, ob Scope und Aufwand zusammenpassen.
  • Stammdaten haben keinen Eigentümer, und die Migration steht im Plan als ein Posten.
  • Entscheidungen brauchen länger als drei Wochen, weil unklar ist, wer sie treffen darf. Wie teuer das wird, steht in Wie lange dürfen Entscheidungen in einem ERP-Projekt dauern?
  • Mehrere Gesellschaften oder Länder, also Template, Pilot und Rollout statt einer Einführung.

Eine typische Ausschreibung aus dem Oktober 2026 zeigt das Muster: Ein Fertigungsunternehmen sucht für sechs Monate einen Projektleiter für seine Business-Central-Transformation, Aufgaben: mehrere Implementierungspartner koordinieren, Stammdaten-Governance aufbauen, Prozesse über Standorte standardisieren. Das ist keine Projektleitungsstelle. Das ist die Steuerung einer Transformation, und sie gehört auf die Seite des Unternehmens, nicht in eine Zeitarbeitsrolle.

Wie Steuerung auf Ihrer Seite konkret aussieht

Steuerung auf Ihrer Seite heißt: Jemand mit eigener Projekterfahrung sitzt an Ihrem Tisch, nicht am Tisch des Partners. Er setzt mit Ihnen das Governance-Modell auf (wer entscheidet Scope, Datenmodell, Priorität), legt einen Entscheidungstakt fest, prüft Angebote und Aufwandsschätzungen gegen Ihre tatsächliche Komplexität, nimmt Lieferungen fachlich ab und hält den Partner an das, was vereinbart ist. Wer das Projekt im Alltag führt, kann weiter intern oder interim besetzt sein. Wie DGP das macht, steht unter Business-Central-Projektleitung: Governance und Delivery, und wer steuert, wenn es hart wird, in ERP-Governance: wer steuert das Projekt?

Was das kostet, gegen das Risiko gerechnet

Rechnen Sie in Senior-Tagessätzen über die Laufzeit, nicht in Vollzeit: Steuerung braucht in der Regel ein bis zwei Tage pro Woche, in heißen Phasen mehr. Was ein Tag kostet und woran Sie einen angemessenen Satz erkennen, steht in Was kostet ERP-Beratung pro Tag? Gegenzurechnen ist nicht das Projektbudget, sondern das, was ein verschobener Go-Live, eine falsch geschnittene Migration oder ein Partnerwechsel mitten im Projekt kosten. Jeder dieser drei Fälle liegt über dem, was Steuerung über die ganze Laufzeit kostet.

Beleg: Stellenausschreibung eines Fertigungsunternehmens über eine Personalberatung, Oktober 2026 (sechs Monate, Koordination mehrerer Implementierungspartner, Stammdaten-Governance, Prozessstandardisierung); Wortlaut liegt DGP vor.

Kurz nachgefragt

Was ist der Unterschied zwischen Interim-Projektleitung und Steuerung auf Kundenseite?

Der Interim-Projektleiter führt das Projekt im Alltag: Plan, Termine, Berichte. Steuerung auf Kundenseite entscheidet über Scope, Daten und Prioritäten und hält den Implementierungspartner an das Vereinbarte. Das eine ersetzt eine fehlende Person, das andere eine fehlende Instanz.

Kann der Implementierungspartner den Projektleiter stellen?

Er kann, aber dann prüft niemand auf Ihrer Seite, ob Scope, Aufwand und Lieferung zusammenpassen. Wer liefert und zugleich steuert, hat einen Interessenkonflikt, auch ohne böse Absicht. Mindestens die Abnahme und die Scope-Entscheidungen gehören auf Ihre Seite.

Übernimmt DGP die Projektleitung für Business-Central-Projekte?

Ja, als Steuerung auf Ihrer Seite im Rahmen von Governance und Delivery: Governance-Modell, Entscheidungstakt, Angebots- und Lieferprüfung, Abnahme. Nicht als Personalleihe. Die Projektleitung im Alltag kann intern bleiben oder interim besetzt werden, wir sorgen dafür, dass sie entscheiden kann.

Die Leistung dahinter: Business-Central-Projektleitung: Governance und Delivery

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Bei DGP sprechen Sie mit einem erfahrenen Berater, nicht mit einem Vertrieb.

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Ein externer Projektleiter füllt eine Lücke im Organigramm. Steuerung auf Ihrer Seite füllt die Lücke zwischen Ihnen und dem Implementierungspartner. Der Unterschied entscheidet über Termin und Budget.

Frank Maier·Zuletzt aktualisiert: 05.11.2026

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Was ein Interim-Projektleiter leistet, und was nicht

Ein Interim-Projektleiter bringt drei Dinge mit: Zeit, die intern niemand hat, Erfahrung aus anderen Projekten und einen festen Rahmen, meist sechs bis zwölf Monate. Er führt Plan, Termine, Risiken und Berichte, hält den Lenkungsausschuss arbeitsfähig und sorgt dafür, dass Entscheidungen vorbereitet auf dem Tisch liegen. Das ist wertvoll, und es reicht genau dann, wenn das Projekt sauber aufgesetzt ist: ein Implementierungspartner, ein klarer Scope, ein Sponsor mit Mandat.

Was er nicht leistet: Er entscheidet nicht, was im Standard bleibt und was angepasst wird, er verantwortet nicht die Datenbasis, und er nimmt den Implementierungspartner nicht in die Pflicht, wenn dieser zugleich liefert und den Umfang bestimmt. Ein Projektleiter steuert das Projekt. Wer den Partner steuert, braucht ein anderes Mandat.

Woran Sie erkennen, dass eine Person nicht reicht

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